ÖDP – wer wir sind und wofür wir arbeiten

Die gegenwärtige Politik ist vom Streben nach grenzenlosem Wachstum geprägt.
Sämtliche etablierten Parteien haben dieses Ziel in ihrem Programm festgeschrieben, bestenfalls dahingehend abgeändert, dass es „grün“ sein soll. Auf diese Weise versuchen sie den materiellen Wohlstand der Bürger dauerhaft zu sichern. Dabei übersehen sie, dass ständiges Wachstum unmöglich ist. Eine Politik, die in den Jahrzehnten des Aufbaus der Nachkriegszeit verständlich war, wird dauerhaft weitergeführt.

Dabei treten die Schattenseiten des ständigen Wachstumsstrebens immer deutlicher zutage: Das Klima kippt. Der Treibstoff des materiellen Wachstums wird knapp und teuer. Lebensräume für Tiere und Pflanzen verschwinden. Finanzjongleure provozieren Pleiten und Arbeitslosigkeit. Immer mehr Menschen leiden im Süden der Erde unter Hunger, Wassermangel, Bildungsarmut und Ungerechtigkeit. In den „reichen“ Gesellschaften des Nordens wird menschliche Zuwendung zu einem „knappen Gut“. Und Immer dreister legt der Lobbyismus die Axt an die Wurzeln der Demokratie.
Die ÖDP ist der Überzeugung, dass unsere begrenzte Erde kein grenzenloses
Wachstum verträgt.

  • Wir glauben, dass Leben in all seinen Ausprägungen – Pflanzen, Tiere, Menschen – heilig und damit schützenswert ist.
  • Wir verstehen Bildung nicht nur als den Erwerb von nützlichen Kenntnissen und Fertigkeiten, sondern meinen, dass Bildung den ganzen Menschen, Herz und Verstand, Körper und Geist, formen muss.
  • Wir sind davon überzeugt, dass eine Wirtschaft nur dann zukunftsfähig ist, wenn sie ihre ökologischen Grundlagen beachtet und dem Gemeinwohl verpflichtet ist, statt auf maximalen Profit und Überflügeln der Konkurrenz zu setzen.
  • Wir treten dafür ein, dass das Streben nach sozialer Gerechtigkeit das politische Handeln bestimmt, und fordern eine Stärkung der Familie durch ein Erziehungsgehalt und einen existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohn.
  • Wir wollen eine Stärkung unserer Demokratie, befürworten Volksentscheide auf allen Ebenen und fordern ein Verbot von Parteispenden durch Unternehmen.


Eine ständige Steigerung der materiellen Ansprüche wird den Planeten Erde ruinieren. Deshalb suchen wir nach Lösungen, wie mit weniger Verbrauch mehr Lebenszufriedenheit erreicht werden kann. Mahatma Gandhis Wort gilt:

„Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier.“


Ihr Waldemar Bug
(Kreisvorsitzender)